22 Apr

Dossier: Mit Unwahrheiten gegen Identitäre

Dossier: Mit Unwahrheiten gegen Identitäre

Nachdem am 15. März ein Rechtsterrorist in einer unfassbaren Tat 50 Menschen kaltblütig ermordete, stand die Welt still. Auch in Österreich verurteilten alle maßgeblichen Akteure quer durch die politischen Lager die unfassbare Tat – einschließlich der Identitären Bewegung (IBÖ). Dennoch versuchten einige Medien von Anfang an, sie in den Fokus der politischen Instrumentalisierung zu rücken.

Als dann am 25. März eine Hausdurchsuchung bei Martin Sellner, dem Leiter der österreichischen Identitären stattfand, blieb kein Stein auf dem anderen. Die etablierten Medien überschlugen sich mit immer neuen angeblichen Skandalen und Skandälchen, teilweise mehrmals täglich. Die türkis-blaue Bundesregierung kündigte daran anschließend sogar an, ein Verbot der gerade zwei Monate zuvor vom Vorwurf der Verhetzung und der kriminellen Vereinigung freigesprochenen Gruppierung zu prüfen.

Wildwuchs an Vorwürfen

In der Folge entstand ein unheimlicher Wildwuchs an Vorwürfen und Einschätzungen und mehrere der Gruppe wenig wohlgesonnene Akteure durften sich unter dem Deckmantel einer Expertenmeinung öffentlich ereifern. Für den neutralen Beobachter – auch solchen aus dem patriotischen Lager – wurde es zunehmend schwieriger, zu unterscheiden, welche Unterstellungen wahr und welche falsch waren. Entsprechend gab es auch einig prominente Stimmen, welche darin eine von linker Seite aufgezogene mediale Hysterie vermuteten.

Einzig: es handelte sich bislang stets um eine vage Vermutung, dass Medien sehr einseitig beziehungsweise teilweise unter Zuhilfenahme von Unwahrheiten über die patriotische Gruppe berichten. Aus diesem Grund nahm der Arbeitskreis Nautilus im die Berichterstattung im Zeitraum zwischen 15. März und 21. April unter die Lupe. Unser Rechercheteam testete die erhobenen Vorwürfe auf Herz und Nieren und kontrastierten sie mit tatsächlichen Positionierungen der Gruppe.

Breites Spektrum an Fehlinformation

Das Rechercheteam konnte dabei feststellen, dass neben mehreren politischen Funktionsträgern auch Journalisten reichweitenstarker Zeitungen bei ihrer Einordnung auf klar erkennbare und leicht widerlegbare Unwahrheiten zurückgriffen. Dabei konnten jedenfalls 65 unterschiedliche fehlerhafte Behauptungen in verschiedenen Schweregraden beobachtet werden, welche teilweise mehrfach wiederholt wurden.

Das Spektrum reichte von der Wiederholung von Vorwürfen, deren vermeintlicher Wahrheitsgehalt bereits im Grazer Strafprozess ausgeräumt wurde, über die Weglassung entgegnender Stellungnahmen, bis hin zu Behauptungen, welche in klarem Widerspruch zu frei verfügbaren identitären Inhalten stehen. In einigen Fällen durften Akteure in klarer Gegnerschaft zur IBÖ eigene Theorien und sogar Erfindungen unkommentiert zum Besten geben.

Dossier zeigt Wichtigkeit patriotischer Medienarbeit

Dabei war es auch völlig unerheblich, welche generelle inhaltliche Ausrichtung berichtende Medien hatten – sowohl linksliberale Blätter als auch als bürgerlich-konservativ rezipierte Blätter berichteten reißerisch und teilweise klar faktenwidrig. Auch die Position innerhalb eines Mediums machte hier keinen Unterschied – auch mehrere Chefredakteure beteiligten sich an der Kampagne gegen die patriotische Protestgruppe.

Gerade vor diesem Hintergrund zeigt sich Patrick Lenart, Leiter des AK Nautilus, mit dem Ausmaß der vorliegenden Handreichung zufrieden: „Das Dossier zeigt, dass patriotische Medienarbeit immer wichtiger wird“. Er verweist dabei auch auf die ausgewogenere Berichterstattung unabhängiger, patriotischer Medien, welchen im selben Zeitraum keine entsprechenden Unwahrheiten nachgewiesen werden konnten.

Mündige Bürger durch patriotische Medien

Insbesondere hebt er hier die positive Rolle der Tagesstimme hervor, welche unter dem Dach des Arbeitskreis Nautilus im Vorjahr als unabhängiges, kritisches und patriotisches Medium gegründet wurde und seitdem von mehr als einer halben Million Menschen gelesen wurde. Mit ihrer ausführlichen Berichterstattung, einschließlich kritischer Hinterfragung der in vielen etablierten Medien wiedergegebenen Einordnungen, sei es hier gelungen, eine patriotische Gegenöffentlichkeit darzustellen.

Das vorliegende Dossier steht Ihnen – ebenso wie auch alle Artikel der Tagesstimme – kostenlos zur Verfügung, da wir glauben, dass die Aufklärung mündiger Bürger und die Wahrung der Pressefreiheit und Meinungsvielfalt weder eine Frage des Gehaltsschecks noch der öffentlichen Hand sein darf. Wir wollen ausschließlich unseren Lesern, der Wahrheit und unserem eigenen Gewissen verpflichtet sein. Gleichzeitig bedeutet dies auch, dass wir zur Fortsetzung unserer wichtigen Arbeit auf die Unterstützung vieler kleiner Spender angewiesen sind.

Wenn auch Sie in der kritischen Aufarbeitung dieser medialen Affäre einen wichtigen Beitrag zur patriotischen Zivilgesellschaft und zur Wahrung der Meinungsvielfalt in unserem Land sehen, werden Sie noch heute zum Förderer unsere Arbeit, damit wir uns weiteren wichtigen Themen widmen können.