23 Nov

Schulungsbetrieb in Graz gestartet

Schulungsbetrieb in Graz gestartet

Im November startete in Graz unser neuer Schulungsbetrieb. Künftig werden ein bis zwei Mal im Monat Seminare, Workshops und Vorträge angeboten. Um einen nachhaltigen Schulungsbetrieb zu gewährleisten, wird gleichzeitig am Aufbau einer eigenen Bibliothek gearbeitet.

Der erste Lesekreis des neuen Angebots startete am 14. November mit einer Einführung in Metapolitik und neurechte Theorie.

“Theorie geht der Praxis voran”

Am Lesekreis nahmen fünfzehn Interessierte verschiedener Altersgruppen teil. Geleitet wurde er von Stefan Juritz, der erklärte, warum theoretische Schulung für die politische Arbeit wichtig ist: „Theorie und Praxis gehen nicht nur Hand in Hand, die Theorie muss der Praxis bereits vorausgehen.“

Erst wenn ein weltanschauliches Fundament vorhanden ist, könne man als politische Bewegung, Organisation oder Partei eine passende Strategie und Taktik für das eigene Handeln erfolgreich ausarbeiten. Für junge Menschen, die sich politisch engagieren, sei das Angebot deshalb kostenlos.

Lesekreis: Metapolitik

Nach weiteren Ausführungen zu metapolitischen Grundlagen gab Juritz einen kurzen organisatorischen und inhaltlichen Überblick über die kommenden Einheiten: Künftig findet der Lesekreis einmal im Monat statt und ist ein Ort der Debatte. Eine – auch für Berufstätige bewältigbare – Pflichtlektüre wird stets von empfohlener Lektüre zur Vertiefung begleitet.

Grundlage für die Einheiten bilden unterschiedliche Werke konservativer und neurechter Autoren, die dann in der Gruppe diskutiert werden sollen. Gestartet wird mit dem unlängst neu aufgelegten Kaplaken-Band “Provokation” von Götz Kubitschek.

Aufbau einer eigenen Bibliothek

Während künftig ein bis zwei Schulungsangebote pro Monat in Graz stattfinden, arbeiten wir gleichzeitig am Aufbau einer eigenen Bibliothek. Das Ziel ist es, nachhaltig qualitativ hochwertige Bildungsmöglichkeiten für Patrioten anbieten zu können.

Die Bibliothek mit dem Namen “Identität & Idee” befasst sich mit dem Thema Identität, den Ideologien der Moderne sowie potentiellen Auswegen aus den ideologischen Sackgassen. Teilnehmer am Schulungsangebot können die Werke ausleihen und studieren sowie in der Bibliothek diskutieren.

Lesekreis:
Anmeldung: info@ak-nautilus.com
Zeit: jeden 2. Mittwoch im Monat

Bücherspenden:
Kontakt: info@ak-nautilus.com
Adresse: Stefan Juritz, Kernstockgasse 9, 8501 Lieboch

11 Nov

Podiumsdiskussion mit Info-DIREKT und Alles roger?

Podiumsdiskussion mit Info-DIREKT und Alles roger?

Am Freitag, dem 9. November 2018, fand im Khevenhüller-Zentrum in Linz eine Podiumsdiskussion zum Thema „Alternative Medien“ statt. Geladen waren Roland Hofbauer („alles roger?“), Michael Scharfmüller („Info-DIREKT“) und „Die Tagesstimme“-Chefredakteur Stefan Juritz.Weiterlesen

14 Mai

Fallstudie: Ist die Identitäre Bewegung Österreich rechtsextrem?

Fallstudie: Ist die Identitäre Bewegung Österreich rechtsextrem?

Der Arbeitskreis Nautilus veröffentlicht seine erste Recherchearbeit zum Thema “Extremismus”. Es handelt sich um eine Fallstudie zum Rechtsextremismus-Vorwurf am Beispiel der Identitären Bewegung.

Die Fallstudie wurde gemeinsam mit dem Gründungsmitglied der Identitären Bewegung, Patrick Lenart, erarbeitet. Die 53 Seiten gliedern sich in mehrere Kapitel und behandeln im Wesentlichen den Vorwurf des Rechtsextremismus von Seiten des zivilgesellschaftlichen Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW) sowie dem staatlichen Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT). Diese zwei Institutionen entscheiden in Österreich, wer als rechtsextrem gilt und wer nicht. Den Erwartungen, die man an diese Institutionen aufgrund der verheerenden Folgen solcher Vorwürfe stellen darf, werden sowohl BVT als auch DÖW nicht gerecht.

Licht in den Begriffsdschungel

Das erste Kapitel klärt ausschließlich den Begriffsumfang von „Rechtsextremismus“ und grenzt ihn sowohl gegenüber “Rechtsradikalismus” und “Rechtsterrorismus” als auch politischem Protest ab. Im weiteren Verlauf der Fallstudie werden auch die zwei Begriffe des BVT und DÖW ganz genau untersucht. Dabei tritt Problematisches zu Tage: Während das BVT den Begriff gut definiert, schreibt es Vorwürfe wahl- und sorglos von anderen Quellen wie dem DÖW ab und überprüft dabei nicht, ob der Begriff im Kontext etwas völlig anderes bedeutet.

Das ist dramatisch: Denn damit wird der marxistische Rechtsextremismus-Begriff von Willibald I. Holzer, den das DÖW seit 1993 verwendet, staatlich legitimiert. Statt eigener Recherche übernimmt das BVT ganze Passagen blind vom DÖW und schafft damit sogar Widersprüche in den eigenen Berichten. Dass der DÖW-Begriff im erklärten Widerspruch zum Begriff des BVT steht, wird nicht einmal ausgewiesen.

Personelle Hintergründe

Die Fallstudie zeigt auch interessante personelle Zusammenhänge. So wurde das DÖW nicht nur von einem Kommunisten gegründet, sondern auch der Rechtsextremismus-Begriff stammt von einem Marxisten. Wäre das nicht genug, war auch Andreas Peham beim Kommunistischen Studentenverband (KSV) tätig und schreibt auch heute noch für antifaschistische Blätter.

Im BVT wiederum ist Sibylle G. als Leiterin des Extremismus-Referates tätig. Sie hat ein Naheverhältnis ausgerechnet zur SPÖ und war Mitglied der ständigen Arbeitsgruppe für Gender Mainstreaming. Verwundert es deshalb, dass im aktuellsten Bericht des BVT für die Staatsanwaltschaft Graz – dessen Bedeutung für die Anklage von 17 Identitären wohl nicht zu unterschätzten ist – ausgerechnet „Experten“ zu Wort kommen, die nicht nur SPÖ-Mitglied, sondern auch Mitglied der linksextremistischen „Offensive gegen Rechts“ sind?

Fazit: Die IBÖ ist nicht rechtsextrem

Auf über 50 Seiten geht der Bericht auf sämtliche Vorwürfe ein, die sowohl vom BVT, dem DÖW als auch den Medien gegenüber den Identitären erhoben werden. Jede Behauptung ist mit einem entsprechenden Zitat belegt. Die Fallstudie gibt dem interessierten Leser die Möglichkeit, sich ein vollständiges Bild über den Rechtsextremismus-Vorwurf in Österreich zu machen. Wer sind die Akteure, welche Begriffe verwenden sie und welche Sorgfalt besteht bei der Zuordnung zu Personen und Organisationen. Ein Meilenstein für die Extremismus-Debatte in Österreich.

Zum Text: PDF | HTML

Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt und Sie mehr davon möchten, unterstützen Sie uns mit einer Spende: JETZT SPENDEN!

14 Feb

Überprüfung von Scharsachs “Stille Machtergreifung”

Überprüfung von Scharsachs “Stille Machtergreifung”

Das Buch “Stille Machtergreifung: Hofer, Strache und die Burschenschaften” von Hans-Henning Scharsach ist  innerhalb kürzester Zeit zum Liebling der Burschenschaftskritiker avanciert.

Durch das Buch wird aber auch der Aktivist und Antifaschist Scharsach wieder als Experte herumgereicht.  Grund genug, um einen genauen Blick auf sein Buch zu werfen und die aufgestellten Behauptungen zu überprüfen. Denn Scharsach hat den Titel “Professor” unter einem SPÖ-Minister verliehen bekommen, ist seit Jahrzehnten gegen Burschenschaften aktiv und kommt eigentlich aus dem Bereich Journalismus. Die Objektivität seines Buches gilt es deshalb zu überprüfen.

Um einen Mitarbeiter damit beauftragen zu können, benötigen wir mindestens 20 neue Unterstützer. Deshalb zögern Sie nicht, diese wichtige Aufgabe um 10 Euro im Monat zu ermöglichen: https://www.ak-nautilus.com/unterstuetzen/

30 Mai

Die Tagesstimme

Die Tagesstimme

Unabhängig, patriotisch, kritisch unter diesem Motto startete am 12.02.2018 das Nachrichtenportal Die Tagesstimme. Die Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Medien machen eine neue Form des Journalismus notwendig, sind die Mitarbeiter des AK Nautilus überzeugt. Weiterlesen