14 Mai

Fallstudie: Ist die Identitäre Bewegung Österreich rechtsextrem?

Fallstudie: Ist die Identitäre Bewegung Österreich rechtsextrem?

Der Arbeitskreis Nautilus veröffentlicht seine erste Recherchearbeit zum Thema “Extremismus”. Es handelt sich um eine Fallstudie zum Rechtsextremismus-Vorwurf am Beispiel der Identitären Bewegung.

Die Fallstudie wurde gemeinsam mit dem Gründungsmitglied der Identitären Bewegung, Patrick Lenart, erarbeitet. Die 53 Seiten gliedern sich in mehrere Kapitel und behandeln im Wesentlichen den Vorwurf des Rechtsextremismus von Seiten des zivilgesellschaftlichen Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands (DÖW) sowie dem staatlichen Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT). Diese zwei Institutionen entscheiden in Österreich, wer als rechtsextrem gilt und wer nicht. Den Erwartungen, die man an diese Institutionen aufgrund der verheerenden Folgen solcher Vorwürfe stellen darf, werden sowohl BVT als auch DÖW nicht gerecht.

Licht in den Begriffsdschungel

Das erste Kapitel klärt ausschließlich den Begriffsumfang von „Rechtsextremismus“ und grenzt ihn sowohl gegenüber “Rechtsradikalismus” und “Rechtsterrorismus” als auch politischem Protest ab. Im weiteren Verlauf der Fallstudie werden auch die zwei Begriffe des BVT und DÖW ganz genau untersucht. Dabei tritt Problematisches zu Tage: Während das BVT den Begriff gut definiert, schreibt es Vorwürfe wahl- und sorglos von anderen Quellen wie dem DÖW ab und überprüft dabei nicht, ob der Begriff im Kontext etwas völlig anderes bedeutet.

Das ist dramatisch: Denn damit wird der marxistische Rechtsextremismus-Begriff von Willibald I. Holzer, den das DÖW seit 1993 verwendet, staatlich legitimiert. Statt eigener Recherche übernimmt das BVT ganze Passagen blind vom DÖW und schafft damit sogar Widersprüche in den eigenen Berichten. Dass der DÖW-Begriff im erklärten Widerspruch zum Begriff des BVT steht, wird nicht einmal ausgewiesen.

Personelle Hintergründe

Die Fallstudie zeigt auch interessante personelle Zusammenhänge. So wurde das DÖW nicht nur von einem Kommunisten gegründet, sondern auch der Rechtsextremismus-Begriff stammt von einem Marxisten. Wäre das nicht genug, war auch Andreas Peham beim Kommunistischen Studentenverband (KSV) tätig und schreibt auch heute noch für antifaschistische Blätter.

Im BVT wiederum ist Sibylle G. als Leiterin des Extremismus-Referates tätig. Sie hat ein Naheverhältnis ausgerechnet zur SPÖ und war Mitglied der ständigen Arbeitsgruppe für Gender Mainstreaming. Verwundert es deshalb, dass im aktuellsten Bericht des BVT für die Staatsanwaltschaft Graz – dessen Bedeutung für die Anklage von 17 Identitären wohl nicht zu unterschätzten ist – ausgerechnet „Experten“ zu Wort kommen, die nicht nur SPÖ-Mitglied, sondern auch Mitglied der linksextremistischen „Offensive gegen Rechts“ sind?

Fazit: Die IBÖ ist nicht rechtsextrem

Auf über 50 Seiten geht der Bericht auf sämtliche Vorwürfe ein, die sowohl vom BVT, dem DÖW als auch den Medien gegenüber den Identitären erhoben werden. Jede Behauptung ist mit einem entsprechenden Zitat belegt. Die Fallstudie gibt dem interessierten Leser die Möglichkeit, sich ein vollständiges Bild über den Rechtsextremismus-Vorwurf in Österreich zu machen. Wer sind die Akteure, welche Begriffe verwenden sie und welche Sorgfalt besteht bei der Zuordnung zu Personen und Organisationen. Ein Meilenstein für die Extremismus-Debatte in Österreich.

Zum Text: PDF | HTML

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06 Apr

Anbruch – Entdecke deine Kultur

Anbruch – Entdecke deine Kultur

“Entdecke deine Kultur. Erkenne dich selbst” – das ist das Leitmotiv des jüngst ins Leben gerufenen Onlinemagazins Anbruch, das mit dem AK Nautilus einen großen Sprung nach vorne macht.

Heute wurde die Seite www.anbruch.info komplett überarbeitet und mit neuen Funkionen veröffentlicht. Denn der Gründer und Chefredakteur von Anbruch, Tano Gerke, geht jetzt mit dem Arbeitskreis Nautilus einen gemeinsamen Weg.

Globaler Monokultur entgegenwirken

Anbruch hat sich ein großes Ziel gesteckt: Denn durch die zunehmende Durchsetzung einer globalen Monokultur und digitalisierter Lebenswelten wird es immer wichtiger zu zeigen, dass wir als Europäer sowohl eine eigene Kultur als auch eine spezifisch europäische Denktradition haben, die wiederentdeckt werden will.

Anbruch ist ein Magazin, das versucht durch Gedankenspiele, Autorenportraits, Kunstbeiträge, Film oder auch Reiseberichte ein Panorama des Eigenen zu entwerfen und zugleich einen eigenen, eigentümlichen Blick auf die Gegenwart zu vermitteln.

Klassische Denkgrenzen überschreiten

Hohen Wert legt „Anbruch“ darauf, politische und weltanschauliche Grenzen zu überschreiten, um eine inhaltliche Unabhängigkeit zu gewährleisten und Vorhersehbarkeiten zuvorzukommen. Die umwälzenden Veränderungen der modernen Lebenswelt erfordern gezwungenermaßen auch ein Umdenken in Hinblick auf politische und kulturelle Grundsätze.

Unterstützen Sie uns und helfen Sie mit, eine Plattform für Kultur und Theorie zu etablieren, die sich nicht an eingefahrene Denkmuster und weltanschauliche Vorgaben hält. Wir sind dem Willen verpflichtet, unsere Kultur zu erneuern und zukunftsfähig zu machen. Wer mitdenken will, muss den Anbruch wagen.

Zu Anbruch: https://www.anbruch.info
Unterstützen: https://www.ak-nautilus.com/unterstuetzen/

19 Feb

Erfolgreicher Start für “Die Tagesstimme”

Erfolgreicher Start für “Die Tagesstimme”

Letzten Montag startete unser Nachrichtenportal „Die Tagesstimme“. Das Ziel ist ein patriotischer Qualitätsjournalismus für den gesamten deutschen Sprachraum.

Bereits nach einer Woche erzielt unser Onlineportal tagesstimme.com über 5000 tägliche Aufrufe, hat fast 300 Facebook-Fans und über 100 Twitter-Follower. Das zeigt deutlich, wie stark die Nachfrage nach einem patriotischen Qualitätsjournalismus ist. Deshalb kümmert sich ein Kern von Redakteuren und eine Vielzahl freiwilliger Helfer sich sechs Tage die Woche um die qualitativ hochwertige Berichterstattung.

Viele Unterstützer für das Portal

Mit professioneller Arbeit sollen insgesamt 500 Menschen davon überzeugt werden, Unterstützer von AK Nautilus zu werden und damit die Kosten des Nachrichtenportals zu decken. Nur diese Art der Finanzierung sichert die Unabhängigkeit und eine unverfälschte Informationsarbeit.

In der ersten Woche überzeugten wir bereits 25 Menschen von unserem Projekt. Damit ist das Finanzierungsziel des AK Nautilus zu 5 Prozent erreicht, was die Erwartungen weit übersteigt. „Wir bedanken uns für das Vertrauen und versprechen, dass wir uns nicht vom Weg abbringen lassen“, betont Stefan Juritz, Chefredakteur der Tagesstimme.

Unterstützer gesucht

Schenken auch Sie uns Ihr Vertrauen und werden Sie Unterstützer unseres Arbeitskreises: https://www.ak-nautilus.com/unterstuetzen/

14 Feb

Überprüfung von Scharsachs “Stille Machtergreifung”

Überprüfung von Scharsachs “Stille Machtergreifung”

Das Buch “Stille Machtergreifung: Hofer, Strache und die Burschenschaften” von Hans-Henning Scharsach ist  innerhalb kürzester Zeit zum Liebling der Burschenschaftskritiker avanciert.

Durch das Buch wird aber auch der Aktivist und Antifaschist Scharsach wieder als Experte herumgereicht.  Grund genug, um einen genauen Blick auf sein Buch zu werfen und die aufgestellten Behauptungen zu überprüfen. Denn Scharsach hat den Titel “Professor” unter einem SPÖ-Minister verliehen bekommen, ist seit Jahrzehnten gegen Burschenschaften aktiv und kommt eigentlich aus dem Bereich Journalismus. Die Objektivität seines Buches gilt es deshalb zu überprüfen.

Um einen Mitarbeiter damit beauftragen zu können, benötigen wir mindestens 20 neue Unterstützer. Deshalb zögern Sie nicht, diese wichtige Aufgabe um 10 Euro im Monat zu ermöglichen: https://www.ak-nautilus.com/unterstuetzen/

31 Mai

Schwerpunkt 2018: Extremismus

Schwerpunkt 2018: Extremismus

Der Arbeitskreis Nautilus hat im Februar mit seiner Recherche zum Thema “Extremismus in Österreich” begonnen. Ziel ist es, umfassende Hintergrundinformationen über Begriff, Entwicklung und Zustand des Extremismus sowie mit seinem Umgang in Österreich zu berichten.

Im Zeichen dieses Schwerpunktes steht das ganze Jahr 2018. Neben einer umfangreichen Broschüre sollen auch vier Fallstudien die Lage umreißen. Alle Fallstudien und auch eine Zusammenfassung werden auf dieser Homepage veröffentlicht. Die umfangreiche Broschüre wird für ein paar Euro zum Kauf angeboten werden.

 

 

30 Mai

Die Tagesstimme

Die Tagesstimme

Unabhängig, patriotisch, kritisch unter diesem Motto startete am 12.02.2018 das Nachrichtenportal Die Tagesstimme. Die Entwicklungen in Politik, Gesellschaft und Medien machen eine neue Form des Journalismus notwendig, sind die Mitarbeiter des AK Nautilus überzeugt.

Die Tagesstimme ist das erste Projekt unseres neu gegründeten Arbeitskreis Nautilus. In diesem sammeln sich junge Menschen aus der Zivilgesellschaft mit dem Ziel, unabhängige Informations- und Medienarbeit zu leisten.

Unabhängigkeit

Besonderen Wert legt Ak Nautilus auf die Unabhängigkeit der Tagesstimme. „Wir sind unabhängig von allen Parteien und staatlichen Institutionen. Das ermöglicht uns einen schonungslosen Blick und eine kritische Berichterstattung“, erläutert Stefan Juritz, Leiter des Arbeitskreises. Um diese Unabhängigkeit zu gewährleisten, soll die Finanzierung durch viele kleine Unterstützer sichergestellt werden: „Auch die Tagesstimme soll nur den Lesern verpflichtet sein“, lautet die Begründung.

Der erste Schritt

Dabei ist die Tagesstimme nur der erste Schritt der unabhängigen Medienarbeit. Nach einer Phase der Konsolidierung soll eine Zeitschrift hinzukommen. „Im Fokus stehen nicht die Aufrufzahlen, sondern die Qualität der Berichterstattung. Unser Ziel ist nicht die Bestätigung vorhandener Ansichten, sondern die kritische Auseinandersetzung mit dem, was in der Welt vor sich geht“, betont Juritz.

Unterstützen

Den Ak Nautilus kann man direkt über ein Formular auf der Homepage unterstützen. Ab 10 Euro im Monat kann man sich nicht nur für die Arbeit bedanken. Denn sobald 500 Menschen den Ak Nautilus unterstützen, wird auch an einer Zeitschrift gearbeitet, die allen Unterstützern kostenlos zugesandt wird.

>> Hier gehts zum Formular <<