17 Jul

Nautilus-Treffen in Graz: Arbeit der ersten Monate präsentiert

Nautilus-Treffen in Graz: Arbeit der ersten Monate präsentiert

Am Samstag, den 14. Juli 2018, fand das erste offizielle Treffen des AK Nautilus in Graz statt. Neben Mitarbeitern und Autoren waren auch Unterstützer zu den Vorträgen und Präsentationen eingeladen.

Zu Beginn des Treffens ließ Nautilus-Leiter Stefan Juritz die Arbeit der ersten Monate Revue passieren und gab einen Einblick in die Entwicklung der Nautilus-Projekte:

Die Tagesstimme schließt wichtige Lücke

Die Nachrichtenseite Die Tagesstimme vergrößert stetig ihre Reichweite. “Mit dieser wichtigen Arbeit schließen wir eine Lücke in der patriotischen Medienlandschaft”, betonte Juritz, der darauf verwies, dass es solche Nachrichtenseiten als Ergänzung zu den etablierten Medien brauche. In den kommenden Monate werde es darum gehen, das patriotische Profil der Berichterstattung weiter zu stärken. “Wer Informationen aus patriotischer Sicht erhalten und sich über das patriotische Milieu informieren möchte, muss Die Tagesstimme lesen”, so Juritz.

Fundierte Theoriearbeit auf Anbruch

Neben der Medienarbeit des AK Nautilus präsentierte der Leiter auch das Kultur- und Theorieblog Anbruch. Ziel dieser Plattform ist es, Europas Kultur, sein Erbe, die Traditionen und Ideen neu zu entdecken. Diese Theorie-Arbeit soll undogmatisch an die Wurzel gehen und dabei sowohl rechte als auch linke Denker einbeziehen. “Es geht darum, die neuen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu bewältigen und einen gesunden Bezug zum Eigenen zu finden. Dabei können uns verschiedene Denker mit ihren Ideen helfen”, erklärte Juritz den Anwesenden.

Recherche-Arbeiten

Danach kam der Nautilus-Leiter auf die bisherige Recherche-Arbeit zu sprechen. Als erste Arbeit wurde der “Rechtsextremismus-Vorwurf in Österreich am Fallbeispiel der Identitären Bewegung” veröffentlicht. Außerdem wird momentan an einer Info-Broschüre zur Bevölkerungsentwicklung in Österreich gearbeitet, die im Herbst erscheinen soll.

Dank an die Unterstützer

Nautilus-Leiter Juritz bedankte sich noch einmal herzlich bei den anwesenden Unterstützern: “Durch Ihre finanzielle Unterstützung ermöglichen Sie die Arbeit des AK Nautilus.” Damit der Arbeitskreis aber langfristig weitermachen kann, braucht es noch mindestens 120 monatliche Unterstützer. Mit den finanziellen Mitteln sollen dann Mitarbeiter angestellt werden, um die Arbeit weiter zu professionalisieren.

Fallstudie “Rechtsextremismus-Vorwurf”

Im Anschluss präsentierte der AK Nautilus seine erste Fallstudie zum “Rechtsextremismus-Vorwurf in Österreich”, die gemeinsam mit dem Identitären Patrick Lenart erarbeitet wurde. In Österreich entscheiden im Wesentlichen das zivilgesellschaftliche Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands (DÖW) und das staatliche Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT), wer als rechtsextrem gilt und wer nicht. Bei der Präsentation wurde deshalb auf die unterschiedlichen Rechtsextremismus-Definitionen, ihre Hintergründe und Auswirkungen eingegangen.

Bevölkerungsentwicklung in Österreich

Danach gab es einen Vortrag zur “Bevölkerungsentwicklung in Österreich”, der anhand von offiziellen Zahlen der Statistik Austria und des Wiener Integrationsmonitors zeigte, wie der Anteil von Personen mit Migrationshintergund in Österreich stetig wächst, in manchen Regionen und Altersgruppen sogar bereits die Mehrheit bildet. Neben dem umfangreichen Zahlenmaterial ging der Vortragende auf die Geschichte der Migration in Österreich sowie die unterschiedlichen Migrationshintergrundbegriffe ein.

Im Anschluss an die Vorträge klang das erste Nautilus-Treffen in gemütlicher Runde aus. Die Teilnehmer nutzten den restlichen Abend für rege Diskussionen und zum besseren Kennenlernen untereinander.

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